Eine kleine Historie
Mein erstes rollendes Material in Spur 1 war der bekannte Preußenzug mit der T 18 als Zuglok und eine Handvoll Schraubenkupplungen. Als ich ausprobierte, Puffer-an-Puffer zu fahren, merkte ich bald, daß dem bei vorhandenem Weichenmaterial engste Grenzen gesetzt sind.
Dies änderte sich erst durch den Bau von Schullern-Weichen (die gibt es leider nicht mehr in Spur 1), die neben den Holzschwellen auch noch durch ein vorbildgerechteres Schienenprofil auffielen - aber diese Nagelei der nicht sehr vorbildgerechten Schienenstühlchen......
Viele Experimente mit Produkten diverser anderer Hersteller konnten mich nicht befriedigen. Es mußte doch möglich sein, Weichen aus vorgefertigten Teilen zusammenzubauen. Aber wie das bewerkstelligen? Hier bietet die heutige Technik (CNC-Fräse und computergestützte Konstruktion) wertvolle Hilfsmittel.
Nachdem ich eine EW 190 1:9 - inspiriert durch die bekannte Artikelserie in der HP 1 - von Hand gebaut hatte, kam mir die Idee, zum Schienen- und Weichenbau CNC-gefräste Schablonen als exakte Ausrichtung der Holzschwellen zu benutzen. Da die dem Oberbau K nachempfundenen Schienenstühlchen einen Zapfen besitzen, werden diese durch die Bohrung in der Schwelle exakt ausgerichtet: die Voraussetzung für eine präzise Gleislage im Weichenbereich.
Damit alles montiert werden kann, fehlen noch Schrauben mit Vierkantkopf und Schienenlaschen wie beim Vorbild bis teilweise heute.
Also ran ans Werk und Schienen und Weichen gebaut wie beim Vorbild.....
Viel Spaß damit !!!